Veranstaltungsarchiv

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„Grenzenrettend Menschen schützen.“ – Die Flüchtlinge und wir in der Krise

Lange Nacht der Politischen Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Flucht- und Migrationsströme haben auch bei den Staaten der Europäischen Der junge Kulturkanal: Die Flüchtlinge und wir in der Krise(?) - Vier Fragen zur Flüchtlingskrise an die Philosophie  von Annabell ThielUnion tiefe Spuren hinterlassen. Die angebliche Wertegemeinschaft ist sich ihrer Werte nicht länger bewusst. Manche hinterfragen gar, ob es sich überhaupt noch um eine Gemeinschaft handelt.

Angesichts des Leids und der ausweglosen Lage der Flüchtlinge streitet die europäische Staatengemeinschaft um den Umfang ihrer humanitären Hilfspflichten. Welche Personen sind tatsächlich schutzbedürftig? Lässt sich die gängige Unterscheidung zwischen „echten“ Flüchtlingen und „Wirtschaftsflüchtlingen“ rechtfertigen? Gibt es eine Obergrenze für aufzunehmende Flüchtlinge? ...weiterlesen

Datum und Ort: 

 

Donnerstag, 12. Mai 2016, 19-24 Uhr, im Franz Schnabel Haus, Geb. 30.91, Raum 012.

Während der Veranstaltung wird gegrillt. Getränke stehen gegen einen kleinen, kostendeckenden Beitrag ausreichend zur Verfügung. Grillgut bitte selbst mitbringen. Alle sind eingeladen!

Der Eintritt ist frei.

 

Programmablauf

 

19:00 Uhr                    Begrüßung

19:10-20:00 Uhr         Simeon Imhoff: Über Hilfe und Aufnahme. Zwei Pflichten und ihre

            Grenzen

            Mit anschließender Diskussion

20:00-20:10 Uhr         Pause

20:10-21:00 Uhr         Michael Schmidt:  Ist es sinnvoll zwischen „Wirtschaftsflüchtlingen“

            und „Asylsuchenden“ zu unterscheiden?

            Mit anschließender Diskussion

21:00-22:00 Uhr         Grillen

22:00-22:50 Uhr         Rolf Steltemeier: Die Europäische Entwicklungspolitik am Beispiel der

            Zusammenarbeit in der aktuellen Flüchtlingskrise

            Mit anschließender Diskussion

22:50-23:00 Uhr         Pause

23:00-23:50 Uhr         Ulrich Arnswald: Auch moralisch gibt es eine Obergrenze. – Die

            Flüchtlingsproblematik zwischen Schutzrecht und Gegenintervention

            Mit anschließender Diskussion

(Un)gehorsamer Protest - Zur Legitimation von Protestformen

Welttag der Philosophie 2015 - Eine Diskussionsveranstaltung mit zwei Impulsvorträgen

Unabhängigkeitsbewegungen, Bürgeraufstände gegen Großbaumaßnahmen und andere Formen des politischen Protests prägen gegenwärtig die Protestkultur in der EU.Das Bild zeigt stilisierte Menschen vor der Europafahne.Sie demonstrieren unter einem Demonstrationsverbotsschild. | copyright: Michael Wendland

Im Zuge von Demonstrationen formiert sich oftmals auch konkurrierender Gegenprotest in Form von Sitzblockaden und anderen gewaltfreien Störungen des Demonstrationsablaufs. Hier stellt sich die Frage, ob jene Formen des Protests Zivilen Ungehorsam im Sinne der politischen Theorie darstellen.

Ziel der Veranstaltung ist eine Auseinandersetzung mit den philosophischen Aspekte des Zivilen Ungehorsams: Können Blockaden einer Demonstration durch Gegendemonstranten als Akte Zivilen Ungehorsams legitimiert werden? Gibt es Zivilen Ungehorsam nur gegen den Staat oder ist er auch gegen andere Akteure denkbar? Wie definieren wir Zivilen Ungehorsam? Existiert ein moralischer Anspruch auf ihn?“

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Datum und Ort: 

Donnerstag, 19. November 2015, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12.

Der Eintritt ist frei.

Der forschende Wissenschaftler als Wächter unserer Sicherheit? – Selbstregulierung als Lösung der „Dual-Use“-Problematik

Welttag der Philosophie 2014 - Eine Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen

Im Juni 2014 veröffentlichten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gemeinsam die Stellungnahme "Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung" als allgemein gültige Leitlinien für Wissenschaftler im Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung.

Keine Frage, in fast allen Wissenschaftsbereichen können Forschungsergebnisse zu schädlichen Zwecken benutzt werden. Von der friedlichen Forschung zum Wohle der Menschheit bis zur Katastrophe durch Missbrauch ist es nur ein kurzer, aber umso gefährlicherer Weg. Unstrittig dürfte ebenso sein, dass Forschung immer auch ein hohes Maß an Freiheit bedarf. Zugleich lauert im Zeitalter des Terrorismus und der länderübergreifenden organisierten Kriminalität verstärkt die Gefahr, den möglichen Missbrauch von Forschungsergebnissen zu unterschätzen und die Chancen und Risiken von Technologien falsch einzuschätzen. Man denke nur an die schnell sich verändernden Forschungsfelder wie Bio-, Gen-, IuK- oder Nanotechnik, an die Roboter- und Drohnenforschung sowie die Neuropharmakologie, oder an das weit verbreitete Hacken von Computer-Systemen, dann wird bereits hinreichend ersichtlich, dass Gefahren überall anzutreffen sind. ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Donnerstag, 27. November 2014, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12.

Der Eintritt ist frei.

Eine „einschneidende“ Gotteserfahrung – Zum Spannungsverhältnis religiöser Pflichten versus körperlicher Unversehrtheit

Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen

Am 7. Mai 2012 urteilte die Strafkammer des Text für sehgeschädigte Besucher: Ein Skalpell währen einer Operation. Es ist hinterlegt von drei Paragraphenzeichen in den Farben der deutschen Flagge.Landgerichts Köln, dass eine Beschneidung von Jungen ohne Vorliegen einer medizinischen Indikation den Tatbestand einer Körperverletzung erfüllt, der auch durch die Einwilligung der Eltern nicht zu rechtfertigen sei. Zwischenzeitlich hat der Deutsche Bundestag die Möglichkeit zur Beschneidung nicht einsichts- und urteilsfähiger Kinder ohne Vorliegen medizinischer Gründe gesetzlich neu geregelt und gebilligt. Die Debatten um ethische Bedenken sowie medizinische Fragestellungen sind damit aber noch lange nicht beendet.

Während die einen die Glaubens- und Lebenswelt der religiösen Gruppen geschützt wissen wollen und auf Toleranz gegenüber deren Riten plädieren, sehen die anderen im religiös motivierten Entfernen der männlichen Vorhaut eine strafbare Körperverletzung, die zudem das Recht des Kindes auf Selbstbestimmung unterläuft. Für Gläubige hingegen geht die Beschneidung mit dem Kindeswohl einher, denn das Kind würde Schaden nehmen, wenn es nicht der Religion der Eltern angehören würde. Vielleicht ist es diese Einsicht, die Spinoza in seinem Tractatus theologico-politicus vor Augen hatte, als er schrieb: „Das Zeichen der Beschneidung halte ich dabei für so bedeutungsvoll, dass ich überzeugt bin, dies allein werde das Volk für immer erhalten.“ (63)

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Datum und Ort: 

Donnerstag, 6. Februar 2014, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12.

Der Eintritt ist frei.

"Wollt Ihr die totale Überwachung" - Neues von den Horchposten

Welttag der Philosophie 2013 - Eine Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen

Maß und Mitte sind offensichtlich verloren gegangen. Zwischen Quelle: WIKIPEDIA - graf. Bearbeitung: WunSCHmiede | Beschreibung für Sehgeschädigte: Das Bild zeigt 5 Kuppeln einer Abhöranlage. Sie stehen eng beiainander. Dazwischen befinden sich Gebäude, Antennen und Zäune. Das Areal liegt zwischen Wald und Wiese. Über das Bild sind Begriffe gelegt, die mit dem Abhörskandal zu tun haben, z.B. NSA, BND, Freiheit, Sicherheit usw."Supergrundrechten" (Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich) und "dem Ende der Privatsphäre" (Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar) changiert die   erhitzte Debatte. Der Weg in die Überwachungsgesellschaft ist im Sinne George Orwells dystopischen Romans 1984 nicht länger Fiktion. "Big Brother is watching you!" ist endgültig zu einer gesellschaftlichen Realität geworden – und dies nicht nur bei Staaten. 

Die Supermärkte Lidl und Rewe haben vorgemacht, dass man eigene Mitarbeiter ohne Verdachtsmomente systematisch bespitzeln kann. Die Bahn AG hat bewiesen, dass dies ebenso mit Top-Führungskräften geht, und Telekomgate, die Überwachungsaffäre der Deutschen Telekom, hat gezeigt, dass man auch vor Aufsichtsräten, Vorstandsmitgliedern, Angehörigen und Mitarbeitern von Betriebsräten als auch vor Gewerkschaftsfunktionären und Journalisten nicht Halt machen muss. Was verändert sich in der Gesellschaft, wenn die Unschuldsvermutung dem Generalverdacht weicht? Bestimmt heute tatsächlich gegenseitiges Misstrauen unser Verhältnis zueinander? Was bedeutet dies für die Liberalität angeblich "liberaler Gesellschaften"? Welche Auswirkung hat der NSA-Skandal für unser Verständnis von Freiheit und Sicherheit? Muss ein starker Staat von heute alles über seine Bürger wissen?  ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Dienstag, 19. November 2013, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12.

Der Eintritt ist frei.

Was macht die Europäische Union aus? Was soll sie sein?

Welttag der Philosophie 2012 – Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen

Menschliche Silouetten die auf einem Fragezeichen stehen. Durch sie scheint der Umriss Europas und die europäische Flagge. Copyright: Michael Wendland 2012 - Unter der Creative Commons Namensnennungslizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.deDie Europäische Union befindet sich in der Krise. Die Zukunft der Union ist unklarer als dies in politisch ruhigeren Zeiten der Fall wäre. Eine Debatte hat begonnen, die kaum schnell zu Ende sein dürfte. Die Fortentwicklung der Europäischen Union sowie die Bewältigung ihrer Banken-, Staats- und Finanzkrisen werden auf lange Sicht mühsame Unterfangen bleiben, die uns alle, ob wir wollen oder nicht, zwangsweise beschäftigen werden. Zeit also, um Fragen zu stellen, die weit über den Tag hinaus reichen:

Wer „macht“ eigentlich Europa? Ist die Europäische Union eine Elitenveranstaltung? Wer hat faktisch die Macht in der Europäischen Union? Wer bestimmt wie die Zukunft Europas aussieht? Gibt es denn in der europäischen Politik eine echte Vorstellungskraft einer künftigen Union? Hat die Politik wirklich das berühmte „Heft des Handelns“ in der Hand oder sind es vielmehr die Bürger einzelner Staaten, die durch ihr Verhalten festlegen, welchen Weg die gewählten Politiker überhaupt nur tendenziell einschlagen können? Oder laufen die Politiker, wie manche süffisant vermerken, nur der Kraft des Faktischen in Form ihrer eigenen Rettungspläne hinterher? Haben die Regierenden gar Angst vor Ihren Bürgern? Bestimmen am Ende vielmehr die, die man neuerdings „Wutbürger“ nennt? Oder sind es nicht eher Wissenschaftler, Denker und Intellektuelle,die mit ihren Ideen und Überlegungen eine "ratlose" und sicherlich teilweise gescheiterte Europa- Politik mit möglichen Handlungsszenarien und -anweisungen beliefern? Was treibt die Europäische Union an? Sind es konkrete politische Ideen? Sind es europaweite politische Bewegungen und Entwicklungen? Oder sind es ausschließlich profane Macht- und Wirtschaftsinteressen? ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Donnerstag, 15. November 2012, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut
für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12.

Der Eintritt ist frei.

Mehr als 10 Jahre Krieg – Und keinen interessiert’s!?

Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen

Seit 2001 – fast doppelt solange wie der gesamte Zweite Weltkrieg – ist die Bundeswehr im Norden Afghanistans stationiert. Sie setzt mehr als 5000 Soldaten im Land am Hindukusch ein, die lange Zeit offiziell nur einem Stabilisierungseinsatz nachgingen. 2009 wurde seitens des Verteidigungsministeriums eingeräumt, dass man „umgangssprachlich von Krieg reden“ könne. Manche sehen in diesem Verschweigen der afghanischen Realität einen politisch gewollten Vorgang und als Resultat der spät erfolgten begrifflichen Korrektur einen Scherbenhaufen der Informationspolitik des Ministeriums. Andere erklären diese späte Erkenntnis damit, dass es am Hindukusch einen nicht-internationalen bewaffneten Konflikt gibt, der mit einer Art von „kriegsähnlichem Zustand“ einhergeht, völkerrechtlich aber nicht als Krieg bezeichnet werden kann. Ein Umstand, der die Einsicht, dass die Bundeswehr faktisch dort wie in einem regulären Krieg kämpft, erst verspätet bei der politischen Klasse habe reifen lassen. ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Donnerstag, 14. Juni 2012, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12. 

Der Eintritt ist frei.

„Unsere lieben Diktatoren“ – Zwischen Umarmung und Einmarsch

Welttag der Philosophie 2011 – Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen

Zwischenzeitlich sind die Stimmen in manchen Bunkern, Erdlöchern und Abwässerröhren verstummt: Saddam Hussein und Muammar al Gaddafi sind nicht mehr unter uns. Ben Ali ist ins Exil geflüchtet. Hosni Mubarak schweigt sich im Gerichtssaal aus. Nichtsdestoweniger geht der Kampf um Freiheit für viele Unterdrückte schmerzhaft weiter. Zugleich hat sich gezeigt, dass die Menschen in vielen arabischen Ländern unter Bezahlung eines hohen Blutzolls erfolgreich waren, die Freiheit mit eigenen Händen zu erkämpfen. Dabei haben sie nach Jahrzehnten der Repression bei ihren Aufständen auf die westlichen Werte der Menschenrechte, des Rechts und der Moral rekurriert.

Die „beschleunigte Ereignisdichte“ in der arabischen Welt hat zugleich den Westen kalt erwischt und seine Politik zu den revoltierenden Völkern in ihren Grundsäulen erschüttert. Gestern stand man noch auf Du und Du mit den grausamsten Potentaten, heute schon muss man den mittlerweile die Regierung stellenden Aufständigen der geschundenen Völker erklären, warum man ihre Peiniger hofiert hat – trotz deren allseits bekannten Gräueltaten. Nicht von ungefähr reagiert Europa äußerst zögerlich auf die arabischen Revolutionen, denn die europäischen Regierungen müssen delikaterweise ihre Beziehungen zu diesen Staaten neu ausrichten, deren Regierungsverbrecher sie einst so schamlos umgarnten. ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Donnerstag, 17. November 2011, 19 Uhr, im Foyer des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12.

Der Eintritt ist frei.

Die normative Verfassung der Ökonomischen Theorie der Demokratie

Tübinger Arbeitstagung mit Schreibwerkstatt

Der Arbeitskreis Politische Philosophie (polphil) veranstaltet vom 23. bis 28. Oktober 2011 eine Arbeitstagung mit Schreibwerkstatt zum Thema Die normative Verfassung der Ökonomischen Theorie der Demokratie in Tübingen. Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung liegt bei Ulrich Arnswald vom Institut für Philosophie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Neckarfront mit Stocherkahn                                      ©Ulrich Arnswald

Im Rahmen der Tagung soll sowohl der Klassiker Ökonomische Theorie der Demokratie von Anthony Downs analysiert als auch das dem Werk zugrunde liegenden Modell des Homo oeconomicus hinterfragt werden. In diesem Kontext wird sich die Arbeitstagung damit auseinandersetzen, die Bedeutung ökonomischer Verhaltensregeln für eine demokratisch sowie rational handelnde Regierung zu eruieren und die damit implizierten Schlussfolgerungen zu erörtern, die sich für die Demokratietheorie in der Politischen Philosophie ergeben. ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Tübingen, 23.-28. Oktober 2011. Die genauen Tagungszeiten und -daten werden zeitnah bekannt gegeben. Interessenten melden sich bitte bei Ulrich Arnswald vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unter Kontakt.

Philosophie als Verantwortlichkeit für die Welt. Jan Sokol über die Rolle Europas, über Menschenrechte, Probleme der praktischen Philosophie und die Charta 77

Arbeitsseminar in der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten, 9./10. August 2011

Das Arbeitsseminar setzt sich mit Texten von Jan Sokol, einem führenden tschechischen Philosophen, auseinander, die zu einer Buchpublikation in deutscher Sprache aufbereitet werden sollen. Das Seminar dient sowohl der inhaltlichen Diskussion der Texte als auch der sprachlichen Überareitung der von Dr. Ondřej Skripnik (Karlsuniversität Prag) im Rahmen eines einsemestrigen Gastaufenthaltes am Institut für Philosophie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) besorgten Übersetzung.

Als einer der Gründer der 17. Fakultät der Karlsuniversität Prag, die ihren Schwerpunkt auf Studien von der Wissenschaft vom Menschen legt, hat Sokol sowohl als Ausrichtung seiner Fakultät als auch seiner Philosophie einen breiten thematischen Ansatz zugrundegelegt. Dieser reicht u.a. von der Geschichte der Religion über die Menschenrechte, von der Rolle Europas bis zur praktischen Philosophie und soll im Rahmen des Buchprojekts in ausgewählten Artikeln für das deutschsprachige Publikum nachgezeichnet werden. Bei genauer Betrachtung erschließt sich aber, dass und auf welche Weise diese Themen im Sokolschen Werk zusammenhängen. Ergänzt werden diese Texte mit Schriften zur von Jan Sokol mitbegründeten Bürgerbewegung Charta 77, die den Anstoß für die Samtene Revolution gegen das kommunistische Regime in Tschechien gegeben hat. Dieses politische Engagement ist zugleich der Hintergrund dafür, dass Sokol nicht von ungefähr 2003 für das Amt des tschechischen Präsidenten kandidierte und letztlich nur knapp scheiterte. ...weiterlesen

Datum und Ort: 

Europäische Melanchthon-Akademie Bretten, Melanchthonstr. 1-3, 75015 Bretten.
9.-10. August 2011, ganztägig ab 10 Uhr.

Interessenten melden sich bitte bei Ulrich Arnswald unter Kontakt.