Kurzvorstellungen

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Rolf Steltemeier, Liberalismus. Ideengeschichtliches Erbe und politische Realität einer Denkrichtung

 

Rolf Steltemeier, Liberalismus. Ideengeschichtliches Erbe und politische Realität einer Denkrichtung. Baden-Baden: Nomos 2015, 703 Seiten, ISBN 978-3-8487-2236-5

 

 

 

 

 

   

Rolf Steltemeier hat mit seiner Studie "Liberalismus" ein Standardwerk zur liberalen Ideengeschichte vorgelegt, welches einen großen Bogen von den ideengeschichtlichen Grundlagen des Liberalismus zur Implementierung liberaler Ideen in der politischen Praxis schlägt. Das Buch bietet einen übersichtlichen und wissenschaftlich fundierten Orientierungsrahmen über die wichtigsten Denker des politischen Liberalismus seit dem 17. Jahrhundert und schließt damit eine Forschungslücke im deutschsprachigen Raum. Nach einer ersten Annäherung an den Liberalismus als politischen Grundbegriff erfolgt im zweiten und umfangreichsten Kapitel des Buches eine detaillierte Analyse der ideengeschichtlichen Wurzeln des politischen Liberalismus. Beginnend bei den Vertragstheoretikern Hobbes und Locke, über Theoretiker des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zu gegenwärtigen liberalen Denkern wie Amartya Sen oder Hernando de Soto und entlang der vier Policy-Bereiche Bürgerrechte, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie Internationale Beziehungen wird dabei der ideengeschichtliche Kern des politischen Liberalismus herausgearbeitet. ...weiterlesen

Gore Vidal, Bocksgesang. Antworten auf Fragen vor und nach dem 11. September

 

Gore Vidal, Bocksgesang. Antworten auf Fragen vor und nach dem 11. September. Aus dem Amerikanischen von Bernhard Jendrike und Rita Seuß, Hamburg: Europäische Verlagsanstalt 2003, 121 S., ISBN 978-3-434-505631

 

 

 

 

 

   

copyright: eva

Gore Vidal, das enfant terrible unter den Intellektuellen Amerikas, hat mit dem Buch Bocksgesang eine Kampfschrift vorgelegt, deren titelgebender Essay sich auf den 11. September 2001 bezieht. Vidal zeigt sich auch in diesem Buch als einer der schärfsten Kritiker des amerikanischen Establishments und seiner Regierung, die er als "Cheney-Bush-Junta" bezeichnet. Seine Enthüllungen über den 11. September und die Vertuschungen der Bush-Regierung sind beunruhigend, seine Analyse der amerikanischen Außenpolitik illusionslos. Zugleich schlägt Vidal den historischen Bogen und sieht die aktuelle Außenpolitik in den Grundzügen der amerikanischen Außenpolitik des letzten Jahrhunderts verankert.

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Tim Weiner, FBI. Die wahre Geschichte einer legendären Organisation

 

Tim Weiner, FBI. Die wahre Geschichte einer legendären Organisation. Aus dem Amerikanischen von Rita Seuß und Christa Prummer-Lehmair und Sonja Schumacher, Frankfurt am Main: S. Fischer 2012, 704 S., ISBN 978-3-10-091071-4

 

 

 

 

 

   

copyright: S. Fischer

Seit den Anschlägen des 11. September 2001 sieht sich die amerikanische Regierung in immer kürzeren Abständen gezwungen, bei ihren Sicherheitsmaßnahmen die Rechtsgüter Freiheit und Sicherheit erneut miteinander abzuwägen. Beim Übergang von der Bush-Regierung zur Obama-Administration wurde die öffentliche Debatte um die verfassungsmäßig garantierten Rechte besonders virulent. Die Einhaltung von Rechtsgrundsätzen sowie der Schutz der bürgerlichen Freiheitsrechte stehen für ein Prinzip der Rechtsstaatlichkeit, die man eigentlich in einer Demokratie als selbstverständlich ansehen sollte. Leider wurde dies Prinzip aber in der Vergangenheit vom Federal Bureau of Investigation (FBI) immer wieder massiv verletzt, wie der Autor und Pulitzer-Preisträger Tim Weiner, seines Zeichens Journalist der „New York Times“, als Kenner des amerikanischen Geheimdienstsystems zu berichten weiß.

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Panajotis Kondylis, Machiavelli

 

Panajotis Kondylis, Machiavelli. Vorrede von Günter Maschke. Aus dem Griechischen übersetzt von Gaby Wurster und durchgesehen von Athanassios Kaissis, Berlin: Akademie Verlag 2007, 181 S., ISBN 978-3-05-004046-2

 

 

 

 

 

   

 

Erstmals ist die Frühschrift des Philosophie- und Sozialhistorikers Panajotis Kondylis, die 1971 als Einleitung zu der von ihm besorgten ersten griechischen Machiavelli-Ausgabe des Fürsten verfasst wurde, im Deutschen erschienen. Die Studie überrascht, denn der Autor praktiziert im Machiavelli schon die als „deskriptiven Dezisionismus“ bezeichnete Vorgehensweise der sezierenden Analyse. Der Ansatz des deskriptiven Nihilismus, den er dem Anspruch nach als wertfreier Beobachter applizierte und in Macht und Entscheidung zur Methode des „deskriptiven Dezisionismus“ ausbaute, ist bereits erkennbar. Diese Methode erhebt keine Interpretationsansprüche, sie hat dem Leser weder Anweisungen zur Lebensgestaltung zu geben, noch will sie Deutungsansprüche in Form eines ideologischen Konzeptes postulieren. Ziel ist es, Machiavellis Epoche zu verstehen, in dem der Autor die sozioökonomischen, politisch-kulturellen und historischen Verflechtungen offenzulegen versucht. Hinter dem Ansatz steht das Grundverständnis, dass Denken immer bestimmte Weltbilder gegen rivalisierende Ansprüche durchsetzen will.

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